Festhalten.

Mai 15, 2008 at 23:03 (Kurzgeschichten, Gedichte usw.) (, , , , , )

Festhalten.

Ich nehme mir Feuer und sehe Glut.

Das erste Licht meines grauen Tages.

Dann der erste Zug.

Meine Lunge füllt sich mit Nikotin und Teer.

Ein beruhigender Moment.

Dann Ausatmen.

Qualm verdeckt mein Gesicht wie eine Maske.

Ich verstecke mich vor dir, vor ihnen, vor allem.

Das Spiel beginnt von vorn.

Ich inhaliere denn schädlichen Rauch

und erfahre einen bitter-würzigen Geschmack.

Ich fühle mich sicher

und tot

und frei.

Mich durchströmt krebserregende wärme

und während sich meine Lunge wieder

vom Rauch verabschiedet,

segeln meine Sorgen davon.

Manchmal bin ich auch nervös,

weiß nicht wohin mit mir und meiner Angst.

Dann gibt es nicht viel,

aber zumindest kann ich mich festhalten,

mich verstecken,

mich töten.

Langsam.

Zug

für

Zug.

Nach 5 Minuten geht das Leben weiter.

Ich drücke meine Zigarette aus und gliedere mich wieder ein.

Zurück auf dem Fließband das ihr Leben nennt.

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Bell X1, Tadhg Cooke -> 5. Mai 2008 (Luxor)

Mai 6, 2008 at 13:45 (Rückblick) (, , , , , )

Es ist so gegen 21:30Uhr als ich das Luxor betrete und schon bin ich ein wenig überrascht. Es sind vielleicht 40-50 Leute anwesend um sich Bell X1 anzuschauen und während Tadhg Cooke wirklich schönen Sound spielt halten alle noch artig Abstand. Ein wenig tut es mir dann doch leid aber immerhin gibt es ja Applaus.

Noch ein wenig gespielt und dann eine längere Pause die getränkt in melancholische Backgroundmusik und grünes Dämmerlicht kaum zu enden schien. Aber letztendlich ging es dann ja doch noch weiter und auch das Publikum lies ein wenig von seinen Berührungsängsten ab.

Mit Bad Skin Day, einem der besten Stücke der Band, begannen Bell X1 dann auch ihr Konzert welches vor allem mit ruhigen Momenten glänzte.  Zwar brach die Band auch zwischenzeitlich mal aus, rockte los, überstieg grenzen oder viel in einen kleines Noisewald oft hatte man ein solches Erlebnis aber leider nicht.
Dennoch wissen Bell X1 auch so live zu gefallen was vor allem an den tollen Pop/Rock Stücken liegt mit denen sie auch locker 3 Stunden voll bekommen würden.
Das wollten die guten Iren aber nicht und so ließen sie bereits nach 50 Minuten zur Zugabe rufen. Das klappte dann auch erstaunlich gut aber nach 70 - 80 Minuten war dann auch das Konzert zu ende.

Was bleibt war ein gutes aber leicht bedrücktes Gefühl und so bin ich der Meinung das Bell X1 in einem gefüllten Luxor sicher besser gewirkt hätten. Bei ihrem nächsten Besuch in der Stadt mit Dom bin ich aber definitiv wieder mit.

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Los Campesinos! - …And We Exhale And Roll Our Eyes In Unison

Mai 1, 2008 at 23:45 (Musik) (, , )

It’s bad enough you ever used the word as an adjective
But to suggest we do it in heels is really quite crass
And frankly, we’re reasonably practical
And we know the benefits of always doing these things in flats

And I spent the last seven years perched on the edge of my bed
Scratching ‘I am incredibly sincere’ into my forearm
You should know better

A fifteen year old’s a notorious lazy innuendo
(The last man standing is a girl)
Four sweaty boys with guitars tell me NOTHING about my life
And the earth’s air pressure gets far greater when I hear you
You should try harder

It takes an educated guess to see I like you a little at best
And if you’ve come here for the faces then you leave under duress
And you still treat it like a novelty
This pop concert by virtue
And we exhale, and roll our eyes in unison

And we exhale
And we roll our eyes
And we do these things in unison

And woe is me
And woe is you
And woe is us, together

And woe is me
And woe is you
And woe is us, together

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