Weltrekorder -> 29. März 2008 (Hoppl@)

April 2, 2008 at 22:57 (Rückblick) (, , , , , , , , , , , , , )

Also ich muss ja ehrlich sagen das, als ich so von Hoppl@ in Köln Kalk stand und ich die Location zum ersten mal gesehen, ich dachte, dass ist n schlechter Scherz. Da sieht der Laden von außen doch tatsächlich wie eine Mischung aus Cal-Shop, Internetcafé und eher schlechtem Bistro aus. So mit Orange und Blauem Label, welches eher an die 90er erinnert als es Dr. Alban je tuen könnte. Aber, und das sei gleich gesagt, verschaffte sich der Laden in seinem inneren gleich ein paar Sympathiepunkte.
Schnelles Personal, gute Preise, gemütliche Sofas, ein Kicker und eine Bühne zum Anfassen. Sehr löblich und vor allem sehr gemütlich. So ein Laden möchte man doch gleich um die Ecke haben.
Während wir dann auch die ersten Bierchen tranken schrieb neben uns der Frontmann der Kölner Band Weltrekorder noch schnell die Tracklist und schon ging es auch schon los.

Weltrekorder wurden mir an diesem Tag auch erstmals vor gespielt und so ging es ohne große Erwartungen ans Konzert.
Musikalisch bewegen sich die 4 Jungs um Ingo Ruttke in der Nähe von Virgina Jetzt aber auch Tchi oder Tele.
Hier bekommt man Deutschen Pop/Rock der besseren Sorte wobei die Texte stark in Richtung Mobilé blicken und sich eben um alles drehen was so ein normales Leben ausmacht. Da gibt es Liebe, Frust und all die kleinen Sachen dazwischen. Die Stärken Weltrekorders liegen aber vor allem in der Arbeit mit dem Publikum und der starken Stimme Ruttkes. Dies beweist er vor allem in Stücken wie Trieb bei dem er gegen Ende einem Matthew Bellamy das fürchten lehren könnte.

Die Leute im Hoppl@ (inklusive mir) konnten Weltrekorder auf jeden Fall überzeugen und als es dann gegen Ende auch noch eine kostenlos CD gab war wohl auch der Letzte zufrieden. Da wurde dann wild getanzt und überall lächelten und lachten die Menschen.
Und so soll es doch auch aussehen. Am Ende wurde dann noch ein wenig Kicker gespielt und dann wurde dem Hoppl@ und Weltrekorder auch “auf Wiedersehen” gesagt. Denn ein Wiedersehen gibt es sicher mit beiden irgendwann.

So sollten doch Konzerte ohne Erwartungen immer verlaufen…

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